Hausmittel

ZU HEILEN IST DER KRANKE
MENSCH UND NICHT DIE KRANKHEIT.

JAMES TYLER KENT

Abszesse

Reinigen Sie die betroffene Hautstelle durch ein tägliches Sitzbad oder Umschläge mit medizinischer Schmierseifenlösung. Achten Sie dabei auf eine schonende, jedoch gründliche Reinigung des entzündeten Bereichs.

Anschliessend tragen Sie eine etwa haselnussgrosse Menge medizinischen Manukahonigs (mind. MGO 450) direkt auf den Abszess auf. Decken Sie die Stelle bei Bedarf mit einem sterilen Verband ab.

Afterjuckreiz

Ein beruhigendes Sitzbad mit Eichenrindenextrakt kann entzündungshemmend wirken und Juckreiz spürbar lindern. Im Anschluss empfiehlt sich das Auflegen einer kühlenden Quarkkompresse zur weiteren Beruhigung der Haut.

Bitte vermeiden Sie in dieser Zeit den Konsum von Zucker und Süsswaren, da dieser entzündungsfördernd wirken kann.

Akne

Tragen Sie eine Mischung aus gleichen Teilen Kamillentee und Calendula-Urtinktur vorsichtig auf die betroffenen, eitrigen Hautstellen auf (z. B. mit einem sterilen Wattestäbchen). Lassen Sie die Lösung etwa drei Stunden einwirken, um die Haut zu beruhigen und die Entzündung zu lindern.

Anschließend reinigen Sie das Gesicht gründlich mit einer milden Propolis-Seife.

Zur weiteren Unterstützung der Hautregeneration kann ein heilender Lehmwickel angewendet werden: Rühren Sie feines Lehmpulver mit etwas Wasser zu einer streichfähigen Paste an, tragen Sie diese dünn auf die betroffene Hautpartie auf und lassen Sie sie 15 bis 30 Minuten einwirken. Danach gründlich mit lauwarmem Wasser abspülen.

Angina

siehe: Halsschmerzen

Angst

siehe: Panikattacken

Aphten

Spülen Sie den Mund zwei- bis dreimal täglich mit einer Lösung aus einem Teelöffel Molke auf ein Glas lauwarmes Wasser. Diese Spülung unterstützt das natürliche Gleichgewicht der Mundflora und wirkt leicht desinfizierend.

Im Anschluss tragen Sie eine kleine Menge medizinischen Manukahonigs (mindestens MGO 450) gezielt auf die betroffenen Stellen im Mund auf. Der Honig kann die Heilung unterstützen und die Schleimhäute beruhigen.

Arthrose

https://youtu.be/lSnKlh_9b9c?si=nW8m45MDBWdGR2eD (keine Haftung unsererseits für weiterführende Links)

  • Ernährungsempfehlung bei Arthrose Eine ausgewogene Ernährung kann helfen, die Symptome der Arthrose zu lindern und den Gelenkstoffwechsel zu unterstützen. Folgende Punkte sind besonders wichtig:
  • Entzündungshemmende Lebensmittel: Setzen Sie auf Omega-3-reiche Fische (z. B. Lachs, Makrele), Lein- oder Chiasamen sowie Nüsse, da sie Entzündungen im Gelenk reduzieren können.
  • Viel frisches Obst und Gemüse: Reich an Antioxidantien, Vitaminen und Mineralstoffen, die zur Gelenkgesundheit beitragen.
  • Vollkornprodukte: Fördern eine gesunde Verdauung und liefern wichtige Ballaststoffe.
  • Ausreichend Flüssigkeit: Trinken Sie mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser täglich, um den Knorpel gut zu versorgen.
  • Gewichtskontrolle: Reduzieren Sie Übergewicht, um die Gelenke zu entlasten.
  • Vermeiden Sie stark verarbeitete Lebensmittel, Zucker und Transfette, da sie Entzündungen fördern können.
  • Kollagenfördernde Lebensmittel: Knochenbrühe, Gelatine und vitamin-C-reiche Lebensmittel unterstützen die Knorpelbildung.

Augenentzündung

Spülen Sie das betroffene Auge vorsichtig mit einem lauwarmen Aufguss aus Augentrost (Euphrasia), um Reizungen zu lindern und die Schleimhäute zu beruhigen.

Bei fortgeschrittener Entzündung oder anhaltenden Beschwerden empfehlen sich sterile Euphrasia-Augentropfen (z. B. von Weleda) zur gezielten Unterstützung der natürlichen Heilung.
Bitte wenden Sie die Tropfen gemäss Packungsbeilage an und beachten Sie die Hygiene beim Umgang mit dem Auge.

Augenschwäche

Weichen Sie eine Handvoll geschälter Mandeln für mindestens vier Stunden in einem Glas Wasser ein, idealerweise über Nacht. Essen Sie die Mandeln am nächsten Morgen auf nüchternen Magen und trinken Sie das Einweichwasser schluckweise dazu.

Wenden Sie diese Anwendung über einen Zeitraum von vier Wochen konsequent an, um den Organismus auf natürliche Weise zu stärken und die Verdauung sanft zu unterstützen.

Bauchschmerzen

Zur Entspannung des Bauchraums empfiehlt sich ein warmer Kamillenwickel, kombiniert mit einer Wärmflasche zur lokalen Wärmeanwendung. Unterstützend kann schluckweise lauwarmer Kamillentee eingenommen werden, dieser sollte nur leicht gezogen haben (maximal 2 Minuten), um eine milde, magenfreundliche Wirkung zu erzielen. Eine sanfte Bauchmassage im Uhrzeigersinn fördert zusätzlich die Darmtätigkeit und lindert krampfartige Beschwerden.

Link: https://youtu.be/Nz7-41UsPu0?si=S5ElZ60FynqYdzUf

(keine Haftung unsererseits für weiterführende Links)

Bettnässen

Ein strukturierter, geregelter Tagesablauf unterstützt das vegetative Nervensystem und trägt zu innerer Ruhe bei, insbesondere bei Kindern. Achten Sie darauf, die Flüssigkeitszufuhr ab dem späten Nachmittag zu reduzieren, um nächtliche Unterbrechungen durch Harndrang zu vermeiden.

Regelmässige körperliche Aktivität, freies Spielen und Bewegung an der frischen Luft fördern den natürlichen Spannungsabbau und unterstützen einen erholsamen Schlaf.

Bienenstich

siehe: Insektenstich

Bindehautentzündung

siehe: Augenentzündung

Blähungen

Trinken Sie regelmässig wohltuenden Yogi-Tee mit wärmenden Gewürzen, um das Verdauungsfeuer (Agni) sanft anzuregen. Die Zugabe von Garam Masala zu den Mahlzeiten kann den Stoffwechsel zusätzlich unterstützen.

Verzehren Sie zwei- bis dreimal täglich ein kleines Stück kandierten Ingwer, dieser wirkt verdauungsfördernd, wärmend und kann krampflösend wirken.

Zur äusserlichen Anwendung empfehlen sich eine Wärmflasche auf dem Unterbauch oder feucht-heisse Leibwickel. Diese fördern die Durchblutung, lösen Verspannungen und lindern Schmerzen auf natürliche Weise.

 https://youtu.be/Nz7-41UsPu0?si=S5ElZ60FynqYdzUf

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Blasen

Offene oder stark gespannte Blasen sollten nicht unkontrolliert aufplatzen, da dies das Infektionsrisiko erhöht. Öffnen Sie die Blase stattdessen vorsichtig mit einer zuvor sterilisierten Nähnadel (z. B. durch Abflammen oder mit Desinfektionsmittel). Entleeren Sie die Flüssigkeit, ohne die Haut darüber zu entfernen, da sie als natürlicher Wundschutz dient.

Decken Sie die betroffene Stelle anschliessend mit zwei bis drei überlappenden Streifen Heftpflaster oder einem speziellen Blasenpflaster ab, um Reibung und weiteren Druck zu vermeiden.

Blasenentzündung

Halten Sie Ihre Füsse sowie die Nierengegend stets warm und vermeiden Sie den Konsum von kalten Getränken und Speisen, um die körpereigene Abwehr zu unterstützen. Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von etwa drei Litern täglich.

Zur unterstützenden Therapie kochen Sie einen Esslöffel keimfähige Gerste in einem Liter Wasser mindestens eine Stunde lang. Nach dem Abseihen geben Sie einen Teelöffel Honig hinzu und trinken täglich mindestens einen Liter dieser Gerstenbrühe.

Entleeren Sie die Blase bei Harndrang stets vollständig; das „Zurückhalten“ des Urins ist zu vermeiden. Vor Aktivitäten, die Druck auf die Harnröhre ausüben, sollte die Blase vorgängig entleert werden, um Beschwerden zu minimieren.

Sollten sich Nieren- oder Blasenbeschwerden innerhalb von 24 Stunden nicht bessern oder weitere Symptome auftreten, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihre medizinische Vertrauensperson.

Bluterguss

siehe: Quetschung

Blutungen

Waschen Sie eine stark blutende Wunde nicht aus und verzichten Sie auf eine sofortige Desinfektion, um die natürliche Blutgerinnung nicht zu beeinträchtigen. Fremdkörper, die tief in der Wunde sitzen, dürfen nicht entfernt werden, da dies die Blutung verstärken kann.

Drücken Sie stattdessen mit einer sterilen Kompresse oder einem sauberen Tuch mehrere Minuten fest auf die blutende Stelle und lagern Sie das betroffene Körperteil hoch, um die Durchblutung zu verringern.

Sobald die Blutung deutlich nachlässt, kann ein Druckverband angelegt werden, um die Blutstillung zu unterstützen.

Bronchitis

siehe: Husten

Brustentzündung

siehe: Mastitis

Darmträgheit

siehe: Verstopfung

Dreimonatskoliken

Eine ruhige, entspannte Atmosphäre hilft Babys, nicht zu überreizen. Handwarme Wärme, etwa ein Wärmekissen oder eine Dampfkompresse nach Anleitung, sorgt für Entspannung. Anschliessend können sanfte Bauchmassagen im Uhrzeigersinn mit etwas Bäuchlein-Massageöl von Weleda und kleine Fussmassagen wohltuend sein. Wer stillt, selbst zu milden, beruhigenden Kräutertees greifen, wenn sie gut vertragen werden.

Dreitagefieber

Senken Sie das Fieber Ihres Kindes durch lauwarme Körperwaschungen oder Abreibungen, um die Körpertemperatur schonend zu regulieren. Achten Sie darauf, dass das Wasser weder zu kalt noch zu warm ist, um ein Frieren zu vermeiden.

Stellen Sie zudem eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sicher, indem Sie Ihrem Kind regelmäßig kleine Mengen trinken geben, um eine Dehydration zu verhindern.

Drüsenschwellung

Für einen wohltuenden Wickel mischen Sie 2 bis 3 Tropfen Lavendelöl sorgfältig mit einer kleinen Menge Quark. Tragen Sie die Mischung anschliessend dünn auf die betroffene Hautstelle auf und lassen Sie den Wickel einwirken, um beruhigend und entzündungshemmend zu wirken.

Durchfall

Achten Sie insbesondere bei Kleinkindern auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, um einer Dehydration vorzubeugen. Zur Unterstützung können Sie eine hausgemachte Elektrolytlösung herstellen: Mischen Sie einen Teelöffel Salz, zwei Esslöffel Zucker, 500 ml Wasser und pressen Sie den Saft einer Orange dazu. Trinken Sie diese Lösung ein- bis zweimal täglich.

Zur Ernährung empfiehlt sich die Karottensuppe nach Moro, die zur schnellen Eliminierung von Durchfallbakterien beiträgt:

  • 500 g Karotten
  • 1 Liter Wasser
  • 3 g Salz

Schälen Sie die Karotten und kochen Sie sie mit einem Liter Wasser etwa eine Stunde lang weich. Pürieren oder passieren Sie die Karotten anschließend. Füllen Sie die Suppe mit kochendem Wasser wieder auf einen Liter auf und geben Sie Salz hinzu.

Verzehren Sie die Suppe bereits zu Beginn der Beschwerden mehrmals täglich, um den Heilungsprozess zu unterstützen.

Eisenmangel

Nehmen Sie zweimal täglich eine Handvoll frischer Alfalfa-Sprossen zu sich, um den Körper mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen zu unterstützen. Ergänzend empfehlen wir eine Kur mit Nutrexin Eisen Aktiv Eisenpräparat, um den Eisenhaushalt gezielt zu stärken.

Erbrechen

  • Achten Sie auf regelmässige und ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Zur Stärkung kann eine Hühnersuppe hilfreich sein. Hausgemachte Hühnersuppe (klassisch & gut verträglich) Zutaten (für ca. 4 Portionen): • 1 kleines Suppenhuhn (ca. 1–1,5 kg, alternativ Hähnchenteile mit Knochen)
  • 2–3 Liter kaltes Wasser
  • 2 Möhren
  • 1 Stück Sellerie (ca. 100 g)
  • 1 Petersilienwurzel oder ein kleines Stück Pastinake
  • 1 kleine Zwiebel (ungeschält, halbiert)
  • 1 kleines Lorbeerblatt
  • Einige Pfefferkörner (nach Verträglichkeit)
  • ½ TL Salz (vorsichtig dosieren bei Magenproblemen)
  • Frische Petersilie zum Bestreuen Zunächst nur die klare Brühe löffelweise zu sich nehmen. Sobald verträglich, kann auch das gegarte Gemüse und etwas Fleisch zugeführt werden.

Erkältung

siehe: Schnupfen

Fersensporn

Machen Sie folgende Übungen:

https://youtu.be/JJpOPg5XrN0?si=HRR4-zljM_N8RnsI

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Fieber

Fieber – natürlich begleiten

Fieber ist eine heilsame Reaktion des Körpers und stärkt das Immunsystem. Kinder bekommen oft rasch hohes Fieber; entscheidend ist der Allgemeinzustand, nicht allein die Temperatur.

Pflege bei Fieber
  • Bettruhe
  • Genügend Flüssigkeit geben
  • Auf Bedürfnisse achten: Kleidung, Frischluft, Essen/Getränke
  • Baden vermeiden
  • Schweisstreibende Getränke: Linden- oder Holunderblütentee
  • Sanfte Körperabreibung von Kopf bis Fuss
  • Optional: Hühnersuppe zur Unterstützung

Fieber zeigt oft eine aktive Lebenskraft und hilft dem Körper, sich zu reinigen – in der Regel ein normales und wichtiges Zeichen, besonders bei Kindern. https://youtu.be/iRqM_8Ziavs?si=NCP7PvZ08kaHhZoJ (keine Haftung unsererseits für weiterführende Links)

Fieberblasen

Siehe Herpes

Fieberkrämpfe

Fieberkrämpfe verlaufen in den meisten Fällen harmlos und hinterlassen in der Regel keine bleibenden Schäden. Für Eltern sind die Sekunden eines Krampfanfalls emotional sehr belastend.

Sofortmassnahmen
  • Selbst ruhig bleiben
  • Kind in stabile Seitenlage bringen, damit Speichel oder Erbrochenes abfliessen kann und ein Einatmen in die Lunge vermieden wird
  • Zungenbiss vermeiden: vorsichtig ein Waschlappen oder Taschentuch zwischen die Zähne legen, nicht den Mund aufdrücken oder gewaltsam öffnen

Fingergelenke (schmerzhaft, geschwollen)

Ein Quark-Umschlag kann bei schmerzenden Gelenken oder verspannter Muskulatur beruhigend und kühlend wirken.

  • Zubereitung: Etwas Quark mit einem Tropfen Rosmarinöl verrühren.
  • Anwendung: Die Mischung auf die betroffene Stelle auftragen und mit einem Tuch abdecken.
  • Erneuern: Sobald der Umschlag nicht mehr kühlt, frisch auflegen, um die Wirkung zu erhalten.
  • Zusätzliche Unterstützung: Die Black Roll Mini hilft, Muskeln und Sehnen rund um die Gelenke zu lockern, die Durchblutung zu fördern und die Beweglichkeit zu verbessern.
  • Weiterführender Tipp: Das Buch Die Arthrosenlüge gibt praxisnahe Hinweise zu Arthrose, ihren Ursachen und Möglichkeiten, Gelenkschmerzen vorzubeugen oder zu lindern.

Dieses Hausmittel kann in Kombination mit sanften Übungen und Wissen über Gelenkgesundheit die Beschwerden unterstützend lindern.

Fingerumlauf

siehe: Umlauf

Frostbeulen

Reiben Sie die betroffenen Hautstellen mehrmals täglich sanft mit Johanniskrautöl ein, um die natürliche Heilung zu unterstützen und Entzündungen zu lindern.

Füsse kalt

Baden Sie Ihre Füsse etwa fünf Minuten lang in warmem Wasser. Anschliessend duschen Sie sie kurz mit kaltem Wasser ab. Wiederholen Sie diesen Wechsel mehrmals, um die Durchblutung effektiv anzuregen und die Gefässe zu stärken.

Gallenkolik

Legen Sie auf die Gallengegend einen warmen Umschlag und platzieren Sie zusätzlich eine warme Wärmflasche darauf, um die Durchblutung zu fördern und krampfartige Beschwerden zu lindern.

Eine alternative Anwendungsmöglichkeit ist die Verwendung einer Dampfkompresse, wie sie bei Blähungen empfohlen wird.

Gelenkentzündung/Gelenkschmerzen

Ernährungsempfehlung bei Gelenkschmerzen

Um Gelenkschmerzen natürlich zu lindern, empfiehlt es sich, regelmäßig Lebensmittel zu essen, die reich an entzündungshemmenden und regenerativen Stoffen sind:

  • Vitamin Efindest du in Nüssen, Samen und pflanzlichen Ölen wie Oliven- oder Sonnenblumenöl.
  • Omega-3-Fettsäurensind vor allem in fettem Fisch wie Lachs oder Makrele enthalten, aber auch in Leinsamen, Chiasamen und Walnüssen.
  • Kurkumakann als Gewürz in Gerichten verwendet werden – am besten mit etwas Pfeffer, um die Wirkung zu steigern.
  • Hagebuttenkannst du als Tee oder Pulver zu dir nehmen, sie unterstützen die Gelenkbeweglichkeit.
  • Brennnesseleignet sich als frischer oder getrockneter Tee, der Stoffwechsel und Entzündungsprozesse fördert.
  • Weidenrindewird meist als Tee oder Extrakt angewendet, wirkt schmerzlindernd und ist eine natürliche Alternative zu Aspirin.

Zusätzlich kann die Einnahme von Teufelskralle und Weihrauch als Extrakte oder Nahrungsergänzung sinnvoll sein.

Eine abwechslungsreiche, pflanzenbasierte Ernährung, wenig Zucker und verarbeitete Lebensmittel unterstützen die Gesundheit deiner Gelenke zusätzlich.

Link: https://youtu.be/aF8_zzUKVjQ?si=NZIi1q4sYrEq0bgj

 (keine Haftung unsererseits für weiterführende Links)

Gerstenkorn

Machen Sie mehrmals täglich einen Leinsamenwickel

https://youtu.be/c7oBhmn192I?si=cNJ-063dnG3KhhE6

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Gicht

Quark- oder Kohlwickel wirken entzündungshemmend und schmerzlindernd. Für einen Kohlwickel den Kohl zunächst leicht quetschen, um die ätherischen Öle freizusetzen, und anschliessend auf die betroffene Stelle auflegen. Lassen Sie den Wickel 1 bis 2 Stunden einwirken.

Nach der Entfernung des Wickels reiben Sie die behandelte Körperstelle anschließend kräftig mit Olivenöl ein, um die Haut zu pflegen und die Durchblutung zu fördern.

Grauer Star

Träufeln Sie über mehrere Monate hinweg vier- bis fünfmal täglich jeweils zwei Tropfen einer Mischung aus einem Teil Cineraria maritima Urtinktur und neun Teilen destilliertem Wasser in jedes Auge ein.

Diese Anwendung kann zur Unterstützung der Augengesundheit beitragen. Achten Sie auf sterile Bedingungen bei der Zubereitung und Anwendung.

Grippe

Verzichten Sie auf stark schleimbildende Lebensmittel wie Milch, Milchprodukte, Bananen und Orangensaft, da diese die Schleimproduktion verstärken können. Stattdessen empfehlen sich Papayas, die reich an Vitamin C sind und keine Schleimbildung fördern.

Achten Sie zudem auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, um die Schleimhäute feucht zu halten.

Zur Linderung der Beschwerden inhalieren Sie fünf- bis sechsmal täglich jeweils zwei bis drei Minuten mit Kochsalzlösung.

Bei Kindern mehrmals täglich jeweils einige Tropfen physiologische Kochsalzlösung in jedes Nasenloch gegeben werden, um die Nasenschleimhäute zu befeuchten und das Abfließen von Schleim zu erleichtern.

Halsschmerzen

Vermeiden Sie den Verzehr von Milch, Milchprodukten und Bananen, da diese die Beschwerden verstärken können.

Verzichten Sie zudem auf Getränke mit hohem Vitamin-C-Gehalt, da diese den Hals reizen und Schmerzen verstärken können.

Essen Sie stattdessen Papayas, da diese nicht sauer sind und dennoch mehr Vitamin C als Orangen enthalten.

Zur Schmerzlinderung können Zwiebelwickel auf den Hals aufgelegt werden.

Gurgeln Sie vier- bis fünfmal täglich mit warmem Salzwasser, um die Schleimhäute zu beruhigen.

Bereiten Sie außerdem einen Salbeitee zu und geben Sie darin je einen Teelöffel Honig und Apfelessig hinzu. Lassen Sie den Tee zehn Minuten ziehen und gurgeln Sie mehrmals täglich damit.

Ein weiteres Hausmittel ist geriebener Apfel: Raffeln Sie einen Apfel, lassen Sie die Masse an der Luft braun werden und verzehren Sie sie. Dies wirkt stark schmerzlindernd.

Hämorrhoiden

  • Weichen Stuhlgang fördern: Vermeiden Sie starkes Pressen beim Toilettengang.
  • Ernährung beachten: Verzichten Sie auf scharfe Speisen und setzen Sie auf ballaststoffreiche Kost.
  • Schmerzlinderung: Bei Beschwerden kann eine Hamamelis-Salbe unterstützend wirken.
  • Hygiene: Nach dem Stuhlgang gründlich waschen, um Reizungen zu vermeiden.

Harnwegentzündung

siehe: Blasenentzündung

Hautbeschwerden

Bei allen Formen von Hautbeschwerden ist es ratsam, auf Süssigkeiten zu verzichten, da diese den Juckreiz verstärken können.

Sehr trockene Haut pflegen Sie am besten mit einer reichhaltigen Mandelölsalbe, die die Haut intensiv mit Feuchtigkeit versorgt und beruhigt.

In besonders ausgeprägten Fällen kann ein kurzes Bad der betroffenen Hautstelle mit ca. 1 dl Kaffeerahm die Haut rückfetten und lindern.

Bei starkem Juckreiz helfen kühlende Umschläge mit Schwarzteebeuteln. Lassen Sie die Beutel zuvor ziehen und etwas abkühlen, bevor Sie sie auf die betroffene Hautpartie legen.

Heiserkeit

Gurgeln Sie mehrmals täglich mit einer warmen Salzwasserlösung, um die Schleimhäute zu beruhigen und Entzündungen im Rachenraum zu lindern.

Vermeiden Sie möglichst zu sprechen, um die Stimmbänder zu schonen und die Heilung zu unterstützen.

Herpes

Natürliche Hilfe bei Fieberblattern

  • 1. Kühlen: Legen Sie mehrmals täglich für einige Minuten ein kühles, feuchtes Tuch oder einen Eiswürfel (in ein Tuch gewickelt) auf die Bläschen. Die Kälte lindert Schmerzen und reduziert Schwellungen.
  • 2. Manukahonig: Tragen Sie vorsichtig eine dünne Schicht Manukahonig auf die betroffenen Stellen auf. Honig wirkt entzündungshemmend und unterstützt die Heilung.
  • 3. Aloe Vera Gel: Tragen Sie Aloe Vera Gel mehrmals täglich dünn auf die Bläschen auf. Es beruhigt die Haut und fördert die Regeneration.
  • 4. Melisse: Nutzen Sie Cremes mit Melissenextrakt oder tragen Sie frischen Melissenblätter-Auszug vorsichtig auf die Bläschen auf. Melisse hat eine antivirale Wirkung und kann die Heilung beschleunigen.

Heuschnupfen

Spülen Sie Ihre Nase mehrmals täglich mit einer isotonischen Kochsalzlösung, um Pollen und Schleim aus der Nasenschleimhaut zu entfernen und die Atmung zu erleichtern.

Verwenden Sie nach jedem Schnäuzen ein frisches Taschentuch, um eine erneute Reizung oder Keimübertragung zu vermeiden.

Duschen Sie jeden Abend gründlich und waschen Sie sich dabei auch die Haare, um Pollenrückstände zu entfernen.

Wichtig: Lagern Sie getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer, da sie Pollen enthält und Beschwerden verstärken kann.

Wenn Sie bei geöffnetem Fenster schlafen möchten, nutzen Sie unbedingt einen Pollenfilter, um den Pollenanteil in der Raumluft deutlich zu reduzieren.

Hexenschuss

Um die Lendenwirbelsäule zu entlasten, legen Sie eine Kiste oder ein großes Kissen unter die Unterschenkel, sodass Hüft- und Kniegelenke in einem 90-Grad-Winkel gebeugt sind (sog. Stufenlagerung).

Zur zusätzlichen Linderung der Schmerzen können Heublumenbäder angewendet werden. Diese wirken muskelentspannend und durchblutungsfördernd.

Auch mehrfach täglich angewendete Kartoffelwickel können schmerzlindernd und wärmend wirken.

www.youtube.com/watch?v=TTWhfyrg2d8

 (keine Haftung unsererseits für weiterführende Links)

Hitzschlag

siehe: Sonnenstich

Husten rasselnd

Verzichten Sie während der gesamten Dauer Ihres Hustens auf stark schleimbildende Nahrungsmittel wie Milch und Milchprodukte sowie auf Bananen und Orangensaft. Achten Sie zudem auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

Zur unterstützenden Linderung können Sie einen selbst hergestellten Zwiebelsirup verwenden: Hacken Sie eine Zwiebel fein, geben Sie eine Handvoll Kandiszucker und 1 dl Wasser hinzu und lassen Sie die Mischung bei geringer Hitze etwa 20 Minuten köcheln. Anschliessend etwas abkühlen lassen, abseihen und alle ein bis zwei Stunden einen Teelöffel einnehmen.

Zusätzlich kann das Inhalieren mit Kochsalzlösung wohltuend wirken. Vor dem Schlafengehen empfiehlt sich auch ein wärmender Kartoffelwickel.

https://youtu.be/TTWhfyrg2d8?si=sFRiwoMld7yr49LI

 (keine Haftung unsererseits für weiterführende Links)

Husten trocken

Verzichten Sie während der gesamten Dauer Ihres Hustens auf stark schleimbildende Nahrungsmittel wie Milch und Milchprodukte sowie auf Bananen und Orangensaft. Achten Sie zudem auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

Bei trockenem Husten empfiehlt es sich, mehrmals täglich wärmende Kartoffelwickel anzuwenden.

https://youtu.be/TTWhfyrg2d8?si=sFRiwoMld7yr49LI

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Inkontinenz

Vermeiden Sie ruckartige Bewegungen, insbesondere beim Aufstehen, Heben oder Drehen.

Beim Heben schwerer Gegenstände gehen Sie in die Knie, halten die Last möglichst nah am Körper und richten sich mit geradem Rücken wieder auf. Dies schützt die Wirbelsäule und reduziert das Risiko von Verletzungen.

Ergänzend empfiehlt sich eine gezielte und regelmässige Beckenbodengymnastik, z. B. nach der Methode
Tigerfeeling von E. Cantieni, zur Stabilisierung der Körpermitte und zur Entlastung von Rücken und Beckenboden.

Insektenstiche

Trinken Sie regelmässig Zitronenwasser, es kann den Körpergeruch verändern und so Insekten weniger anziehen. Es ersetzt jedoch keinen medizinischen Schutz vor übertragbaren Krankheiten wie Malaria. Bei Reisen in Risikogebiete sind zusätzliche präventive Massnahmen (z. B. Malariaprophylaxe) notwendig.

Nach einem Insektenstich entfernen Sie den Stachel (falls vorhanden) so schnell wie möglich, ohne die Giftdrüse zu quetschen.

Zur lokalen Behandlung:

  • Legen Sie frische Zwiebelscheiben auf die betroffene Stelle, sie wirken entzündungshemmend.
  • Bei leichter Hautreizung helfen kühlende Umschläge mit Salzwasser, Schmerzen und Juckreiz zu lindern.
Achtung: Treten Allgemeinsymptome wie Schwellungen im Gesicht, Atemnot oder ein Hautausschlag am ganzen Körper auf, handelt es sich möglicherweise um eine allergische Reaktion. In diesem Fall ist unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen (Notruf wählen!).

Ischias

Zur Linderung von Muskelschmerzen oder Verspannungen können Sie die betroffenen Stellen mehrmals täglich mit Johanniskrautöl einreiben.

Alternativ eignet sich auch ein Umschlag: Tränken Sie ein Tuch mit leicht angewärmtem Johanniskrautöl, legen Sie es auf die schmerzende Stelle und decken Sie es mit einem trockenen Tuch ab. Lassen Sie den Wickel ca. 20–30 Minuten einwirken.
Johanniskrautöl wirkt durchblutungsfördernd, entzündungshemmend und entspannend auf die Muskulatur.

Katarrh

Verzichten Sie auf stark schleimbildende Lebensmittel wie Milch, Milchprodukte, Bananen und Orangensaft. Diese können die Schleimproduktion im Nasen-Rachen-Raum zusätzlich fördern und bestehende Beschwerden verschlimmern.

Zur unterstützenden Pflege des Rachens kann mehrmals täglich (vier- bis fünfmal) mit einer antiseptisch wirkenden Lösung gegurgelt werden. Eine mögliche Variante: Geben Sie einen kleinen Schluck hochprozentigen klaren Alkohol (z. B. Obstbrand oder Doppelkorn, mind. 40 %) in ein Glas lauwarmes Wasser und gurgeln Sie damit.

Wichtig:
Die Gurgellösung darf nicht geschluckt werden. Für Kinder, Schwangere oder Personen mit Schleimhautempfindlichkeit ist diese Methode nicht geeignet.

Kieferhöhlenentzündung

siehe: Stirnhöhlenentzündung

Knieschmerzen

Zur Linderung Ihrer Knieschmerzen können Sie einen Quarkwickel unter Zusatz von zwei Tropfen Lavendelöl anwenden. Alternativ beziehungsweise ergänzend dazu können Sie die folgenden Übungen durchführen:

https://youtu.be/0ICVF2qNLCI?si=qiWwyu2UwBXNe6Yn

(keine Haftung unsererseits für weiterführende Links)

Knochenhautentzündung

Zur äusseren Anwendung bei Prellungen, Zerrungen, Gelenk- oder Muskelschmerzen mischen Sie einen Teil Wallwurz-Tinktur (Symphytum officinale) mit einem Teil Wasser.

Tränken Sie ein Tuch mit der Mischung, legen Sie es auf die betroffene Stelle und decken Sie es mit einem trockenen Tuch ab. Lassen Sie den Umschlag etwa 20–30 Minuten einwirken. Die Anwendung kann je nach Bedarf ein- bis zweimal täglich wiederholt werden.

Hinweis:
Wallwurz sollte nicht auf offene Wunden oder über einen längeren Zeitraum hinweg angewendet werden. Bei Unsicherheiten wenden Sie sich bitte an Ihre medizinische Vertrauensperson.

Kolik

Trinken Sie schluckweise schwach aufgebrühten Kamillentee. Kamille wirkt entzündungshemmend, krampflösend und beruhigend auf die Magenschleimhaut.

Zur äußeren Anwendung bereiten Sie einen stark konzentrierten Kamillentee zu (mehrere Beutel oder eine hohe Menge Kamillenblüten auf wenig Wasser). Tränken Sie ein Tuch damit, legen Sie es auf den Oberbauch und decken Sie es mit einer warmen Bettflasche ab. Die feuchte Wärme kann krampfartige Schmerzen lindern und die Durchblutung fördern

Kopfschmerzen

Füllen Sie kaltes Wasser in eine Schale und geben Sie einige Eiswürfel hinzu. Tränken Sie ein sauberes Tuch darin, wringen Sie es leicht aus und legen Sie es auf die Stirn oder in den Nacken.

Sobald der kühlende Effekt nachlässt, tauchen Sie das Tuch erneut ins Eiswasser und legen Sie es wieder auf. Wiederholen Sie die Anwendung je nach Bedarf.

Hinweis:
Kühlanwendungen sollten nicht dauerhaft oder bei Schüttelfrost angewendet werden. Achten Sie auf eine angenehme Temperatur und unterbrechen Sie die Anwendung bei Unwohlsein.

Krampfadern

Zur Förderung der Durchblutung und Linderung von Schweregefühl in den Beinen empfiehlt sich folgendes Vorgehen:

  • Duschen Sie Ihre Beine täglich im Wechsel warm und kalt, beenden Sie stets mit kaltem Wasser.

Beginnen Sie beim rechten Bein, führen Sie den Wasserstrahl von der Fussaussenseite langsam nach oben bis zum Oberschenkel und anschließend an der Innenseite wieder nach unten.

Wiederholen Sie das Gleiche am linken Bein.

  • Vermeiden Sie langes Stehen, Wärmestau (z. B. durch enge Kleidung oder Fussbodenheizung) sowie das Übereinanderschlagen der Beine beim Sitzen.
  • Lagern Sie die Beine regelmässig hoch, z. B. auf einem Kissen. Zur nächtlichen Entlastung kann das Fußende des Bettes leicht (ca. 10–15 cm) erhöht werden.
Bei stärkeren Beschwerden oder beginnenden Venenentzündungen kann das Einreiben mit einer kühlenden Hamamelis-Salbe (z. B. bei leichten Entzündungen oder Stauungen) lindernd wirken

Krämpfe

siehe: Muskelkrämpfe

Krebs

Im Rahmen einer komplementärmedizinischen Begleitung kann eine bewusste, ausgewogene Ernährung einen unterstützenden Beitrag zum allgemeinen Wohlbefinden leisten:

  • Bevorzugen Sie eine pflanzenbasierte Kost mit viel frischem Gemüse und Obst. Diese versorgt den Körper mit wichtigen Mikronährstoffen und unterstützt die körpereigenen Abwehrkräfte.
  • Bei nässenden oder offenen Hautveränderungen empfiehlt es sich, vorübergehend auf Milchprodukte zu verzichten, da diese die Schleimbildung im Körper fördern können.
  • Reduzieren Sie den Konsum von Zucker, da ein hoher Zuckerkonsum mit negativen Auswirkungen auf den Stoffwechsel in Verbindung gebracht wird.
Diese Empfehlungen ersetzen keine medizinische Therapie, können jedoch begleitend zur schulmedizinischen oder naturheilkundlichen Behandlung sinnvoll sein. Bitte besprechen Sie Ihre Ernährung im Krankheitsfall auch mit Ihrer behandelnden medizinischen Fachperson.

Kreislaufbeschwerden

Zur Unterstützung des Flüssigkeits- und Elektrolythaushalts, insbesondere bei erhöhter Flüssigkeitsabgabe (z. B. bei Durchfall oder starkem Schwitzen), kann folgende selbst hergestellte Lösung hilfreich sein:

Mischen Sie:

  • 1 Teelöffel Salz
  • 2 Esslöffel Zucker
  • 5 Deziliter (500 ml) abgekochtes oder stilles Wasser
  • 1 Deziliter (100 ml) frisch gepresster Orangensaft (optional für Geschmack und Kaliumzufuhr)

Trinken Sie diese Lösung ein- bis zweimal täglich in kleinen Schlucken über den Tag verteilt.

Wichtig: Diese Lösung dient der unterstützenden Rehydratation bei leichteren Beschwerden. Bei starkem oder anhaltendem Durchfall, Erbrechen oder Anzeichen von Dehydratation (z. B. trockener Mund, Müdigkeit, verminderte Urinmenge) suchen Sie bitte eine ärztliche Fachperson auf.

Läuse

Tragen Sie eine Haarpackung aus Mayonnaise auf das Haar auf und lassen Sie diese mehrere Stunden einwirken, um die Haarstruktur zu pflegen und mit Feuchtigkeit zu versorgen. Anschliessend spülen Sie die Packung gründlich aus.

Nach der Haarwäsche massieren Sie eine haselnussgrosse Menge Kokosöl sanft ins Haar ein, um zusätzlichen Schutz und Glanz zu verleihen

Leberbeschwerden

Im Rahmen einer ganzheitlichen Begleitung bei Leberbelastungen (z. B. bei erhöhter Leberwerte, Gelbsucht oder leichter Hepatitis) kann die Ernährung eine ergänzende Rolle spielen:

  • Papaya enthält verdauungsfördernde Enzyme und wird in der Naturheilkunde traditionell als leberstärkend beschrieben. Integrieren Sie sie regelmässig in Ihren Speiseplan.
  • Wassermelone wirkt kühlend und hydratisierend und kann gelegentlich verzehrt werden.

Hinweis: Bei Gelbsucht oder akuter Hepatitis sollten Honigmelonen gemieden werden, da sie schwerer verdaulich sein können.

  • Gerstenwasser: Kochen Sie 100 g keimfähige (ungeschälte) Gerste in 2 Litern Wasser mindestens 60 Minuten lang. Anschliessend abseihen und die Flüssigkeit auffangen. Trinken Sie davon über den Tag verteilt vier bis fünf Tassen. Diese traditionelle Zubereitung kann stoffwechselunterstützend und leicht entwässernd wirken.
Bitte beachten Sie, dass diese Maßnahmen eine medizinische Diagnose und Behandlung nicht ersetzen. Bei Lebererkrankungen oder unklaren Symptomen wenden Sie sich bitte an Ihre behandelnde Fachperson.

Lungenentzündung

Was Sie selbst tun können: Zur Senkung des Fiebers eignen sich Wadenwickel oder lauwarme Körperwaschungen. Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr in Form warmer Getränke und bevorzugen Sie eine leichte, vitaminreiche Ernährung. Lüften Sie den Raum regelmäßig, ohne dabei auszukühlen – tragen Sie daher stets warme Kleidung. Ruhe finden Sie am besten in einer Bettposition mit leicht erhöhtem Oberkörper

Magenbrennen

Als traditionelles Hausmittel kann frisch gepresster Kartoffelsaft bei Magenbeschwerden wie Sodbrennen, Reizmagen oder leichter Übersäuerung lindernd wirken:

  • Trinken Sie über einen Zeitraum von  drei Wochen jeweils zweimal täglich 50 ml frisch gepressten Kartoffelsaft, idealerweise etwa 30 Minuten vor den Mahlzeiten. Hinweis: Verwenden Sie nur einwandfreie, rohe Speisekartoffeln ohne grüne Stellen oder Keime. Kartoffelsaft sollte stets frisch zubereitet werden, da er rasch oxidiert und seine Wirkung verliert.
Diese Massnahme eignet sich als sanfte Unterstützung. Bei anhaltenden oder stärkeren Beschwerden im Magen-Darm-Bereich ist eine ärztliche Abklärung erforderlich

Mandelentzündung

siehe: Halsschmerzen

Masern

Fieber ist eine normale Reaktion des Körpers auf Infektionen. Sie können Ihr Kind mit folgenden Massnahmen unterstützen:

  • Ruhe: Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind sich ausruht und im Bett bleibt.
  • Weniger Reize: Das Zimmer leicht abdunkeln und auf Bildschirmmedien verzichten.
  • Lauwarm-feuchte Waschungen: Bei höherem Fieber über 39 °C können lauwarme Waschungen vorsichtig kühlen – nur anwenden, wenn Hände und Füße warm sind.
  • Viel trinken: Regelmäßig Wasser, verdünnte Tees oder klare Brühe anbieten.
  • Leichte Kost: Wenn der Appetit zurückkehrt, eignen sich einfache Speisen wie Reis, Kartoffelbrei, geriebene Äpfel oder Gemüsesuppe

Menstruationsbeschwerden/PMS

Bei schmerzhafter Brustschwellung vor der Menstruation kann ein Heilerdewickel Linderung verschaffen. Tragen Sie die Heilerde auf, lassen Sie den Wickel mindestens 30 Minuten einwirken und wenden Sie ihn in den Tagen vor Beginn der Menstruation täglich an.

Auch bei Menstruationsschmerzen kann Wärme krampfartige Beschwerden reduzieren. Eine Wärmflasche oder ein warmes Kissen auf dem Unterbauch wirkt hierbei besonders wohltuend.

Ergänzend kann sogenanntes Seed Cycling angewendet werden. Dabei werden in den unterschiedlichen Phasen des Zyklus gezielt bestimmte Samen, wie etwa Leinsamen, Kürbiskerne, Sesam und Sonnenblumenkerne, in die Ernährung integriert. Diese Methode wird traditionell genutzt, um den natürlichen Hormonhaushalt sanft zu unterstützen.

https://youtu.be/uvt0ffK9N0g?si=T-tmBuZ_007w2ty5 (keine Haftung unsererseits für weiterführende Links)

Milchstau-Mastitis

Zur Förderung des Milchflusses und zur Linderung von Spannungsgefühlen in der Brust können folgende Massnahmen hilfreich sein:

  • Brust gut entleeren: Stillen Sie Ihr Kind pro Mahlzeit zunächst an einer Brust, bis diese weich ist, und wechseln Sie beim nächsten Stillen zur anderen Seite.
  • Wärme vor dem Stillen: Eine warme Kompresse (z. B. mit Rosmarinaufguss) vor dem Anlegen kann die Durchblutung fördern und den Milchfluss erleichtern.
  • Stillpositionen variieren: Unterschiedliche Positionen unterstützen eine gleichmässige Entleerung der Brust.
Hinweis: Bei Rötungen, Schmerzen, Fieber oder Krankheitsgefühl sollte zeitnah Ihre Hebamme zur Abklärung (Verdacht auf Mastitis) hinzugezogen werden

Mittelohrentzündung

siehe: Ohrenschmerzen

Mumps

Was Sie selbst tun können

  • Wickel: Legen Sie auf die betroffenen Stellen Wickel mit Quark oder Heilerde auf. Diese wirken kühlend, entzündungshemmend und schmerzlindernd.
Ernährung: Bieten Sie Ihrem Kind fettarme, breiige Speisen an, die leicht zu schlucken sind und die Speicheldrüsen entlasten. So wird das Kauen reduziert und die Heilung unterstützt

Mundentzündung

siehe: Aphten

Mundsoor / Mundfäule

Pflege der Schleimhäute mit Salbeitee
Für Kinder: Mehrmals täglich die Mundhöhle mit abgekühltem Salbeitee reinigen. Dazu ein sauberes Baumwolltuch um den Finger wickeln und sanft über Zunge, Zahnfleisch, Gaumen und Wangen streichen. Tuch bei mindestens 60 °C waschen.
Für stillende Frauen:
 Nach dem Stillen die Brustwarzen vorsichtig mit abgekühltem Salbeitee tupfen. Salbei wirkt mild desinfizierend und unterstützt die Hautheilung

Muskelkater

Nehmen Sie ein Heublumenbad zur Förderung der Entspannung und zur Linderung von Beschwerden. Die im Heublumenbad enthaltenen Inhaltsstoffe wirken entzündungshemmend und durchblutungsfördernd

Muskelkrämpfe

Gönnen Sie sich gelegentlich ein entspannendes Bad. Im Anschluss können Sie die schmerzenden Bereiche sanft mit Weleda Arnica Massageöl einmassieren, um die Durchblutung zu fördern und die Muskulatur zu entspannen

Muskelrheuma

Sie können einen Wickel mit Heublumenextrakt anlegen, je nach Vorliebe entweder warm oder kalt. Alternativ bietet sich zwischendurch ein entspannendes Heublumenbad zur Unterstützung des Wohlbefindens an

Nackensteife

Zerdrücken Sie weich gekochte Kartoffeln – idealerweise mit Schale – auf einem sauberen Tuch. Legen Sie die Kartoffelmasse so heiss wie möglich auf den Nacken und decken Sie sie anschliessend ab, um die Wärme zu halten. Diese Massnahme fördert die Durchblutung und kann Verspannungen sowie damit verbundene Kopfschmerzen lindern.

(keine Haftung unsererseits für weiterführende Links)

Nagel eingewachsen

Waschen Sie die betroffene Stelle mehrfach mit medizinischer Schmierseife, um die Haut sanft zu reinigen und die Heilung zu unterstützen.

Nagelfalzentzündung

Umschläge mit Thymian-Urtinktur können unterstützend auf die betroffene Stelle aufgelegt werden, um beruhigend und pflegend zu wirken.

Nagelhämatome (schwarzer Nagel)

Wenn die Verletzung durch einen Schlag auf den Nagel entstanden ist und starke Schmerzen verursacht, sollte das Nagelhämatom entlastet werden.

Vorgehen: Biegen Sie eine Büroklammer auseinander und erhitzen Sie ein Ende vorsichtig mit einem Feuerzeug, bis es glühend heiss ist. Stechen Sie danach vorsichtig und kontrolliert durch den Nagel, um das unter dem Nagel angestaute Blut abfliessen zu lassen. Dadurch wird der Druck verringert und die Schmerzen werden sofort gelindert.

Bitte beachten Sie: Diese Behandlung sollte unter sterilen Bedingungen durchgeführt werden. Bei Unsicherheiten oder bei Anzeichen einer Infektion suchen Sie bitte umgehend eine medizinische Fachperson auf

Nasenbluten

  1. Aufrecht sitzen: Setzen Sie sich gerade hin. So sinkt der Blutdruck in der Nase, und die Blutung kann schneller stoppen.
  2. Kopf leicht nach vorne beugen: Beugen Sie den Kopf nach vorne – nicht nach hinten! So verhindern Sie, dass Blut in den Rachen läuft.
  3. Nasenflügel zusammendrücken: Drücken Sie mit Daumen und Zeigefinger beide Nasenflügel für 5–10 Minuten fest zusammen. Durch den Mund weiteratmen.
  4. Kühlen: Legen Sie ein kaltes, feuchtes Tuch oder eine Kühlkompresse auf den Nacken oder die Nasenwurzel. Die Kälte verengt die Gefäße und kann die Blutung lindern. Pflege & Vorbeugung nach der Blutung
  5. Kochsalz-Nasenspray: Regelmäßig angewendet hält es die Nasenschleimhaut feucht, verringert die Reizbarkeit und beugt erneutem Nasenbluten vor (z. B. isotonische 0,9 % NaCl-Lösung).
  6. Pflegende Hamamelis-Salbe: Nach dem Abklingen der Blutung eine kleine Menge Hamamelis- oder Ringelblumensalbe äußerlich auf die Nasenflügel auftragen. Sie beruhigt die Haut und stärkt die Gefäße. Nicht tief in die Nase einführen!

Nasennebenhöhlen

siehe: Stirnhöhlenentzündung

Nervosität

  • Gehen Sie täglich mindestens einmal für mindestens 30 Minuten an die frische Luft, um Körper und Geist zu stärken.
  • Sorgen Sie für ausreichend Entspannungsphasen im Alltag. Praktizieren Sie regelmäßig Muskelentspannung nach Jacobson, um muskuläre Verspannungen abzubauen.
  • Nehmen Sie vor dem Schlafengehen ein warmes Bad mit Orangenblütenzusatz, um die Nachtruhe zu fördern.
Trinken Sie zwei- bis dreimal täglich eine Tasse entspannenden Kräutertee, um Ihre innere Ruhe zu unterstützen.

Nesselfieber

Legen Sie Umschläge mit eiskaltem Salzwasser auf die betroffenen Stellen, um Schwellungen zu reduzieren und Entzündungen zu lindern.

Nierenkolik

  • Legen Sie warm-feuchte Umschläge auf die Nierengegend, um die Durchblutung zu fördern und Schmerzen zu lindern.
  • Trinken Sie ausreichend Flüssigkeit, bevorzugt Wasser, um die Nierentätigkeit zu unterstützen.
  • Vermeiden Sie den Konsum von Alkohol, da dieser die Nieren zusätzlich belasten kann.
  • Achten Sie auf einen regelmäßigen Stuhlgang.
Essen Sie zu geregelten Zeiten und vermeiden Sie sehr späte oder unregelmäßige Mahlzeiten.

Obstipation

siehe: Verstopfung

Ohrenschmerzen

Verzichten Sie auf stark schleimbildende Lebensmittel wie Milch, Milchprodukte, Bananen und Orangensaft.
Bei wiederkehrenden oder chronischen Ohrenschmerzen bei Kindern sollte das Füttern im Liegen mit der Flasche vermieden werden, da dies die Eustachische Röhre für Bakterien besonders anfällig macht.

Unterstützend können Sie fünf- bis sechsmal täglich für zwei bis drei Minuten mit Kochsalz inhalieren. Bei Kindern empfiehlt sich zudem, fünfmal täglich einige Tropfen physiologische Kochsalzlösung in jedes Nasenloch zu geben.

Zur Linderung der Schmerzen kann eine Knoblauchzehe leicht angedrückt und vorsichtig in das schmerzende Ohr gelegt werden. Alternativ oder ergänzend kann ein warmer Zwiebelwickel auf das betroffene Ohr aufgelegt werden, um die Durchblutung zu fördern und das Wohlbefinden zu verbessern.

https://youtu.be/NALMIlbAaJs?si=UJqWRn-8vxFhnV9n

 (keine Haftung unsererseits für weiterführende Links)

Ohrgeräusche

Ohrgeräusche können häufig durch erhöhten Stress ausgelöst oder verstärkt werden. Planen Sie daher regelmäßig bewusste Auszeiten für sich ein.
Spaziergänge im Wald und entspannende Bäder unterstützen zusätzlich den Stressabbau und das allgemeine Wohlbefinden.
Zur Unterstützung der Nasen- und Ohrenfunktion empfiehlt sich die tägliche Anwendung einer Nasendusche oder Nasenspülung mit einer kalten, schwachen Kochsalzlösung. Dies kann die Nasenwege befeuchten, Sekret lösen und die Druckverhältnisse im Mittelohr positiv beeinflussen.

Panaritium

siehe: Umlauf

Panikattacken

Schnelle Hilfe bei Panikattacken

  • Tiefe Atmung: Langsam ein- und ausatmen, um den Vagusnerv zu aktivieren und Ruhe zu fördern.
  • Vagusnerv summen: Beim Ausatmen leise „Mmmh“ summen, 5–10 Mal wiederholen.
  • Augenübung nach Stanley Rosenberg: Blick langsam nach oben und unten, dann von links nach rechts bewegen. Optional diagonale Bewegungen (oben links ↔ unten rechts). 3–5 Durchgänge.
  • Hoki-Pfeife nutzen: Unterstützt die Atemkontrolle und beruhigt das Nervensystem.
  • Bodenkontakt wahrnehmen: Füsse bewusst spüren, um Kontrolle und Stabilität zu gewinnen.
  • Muskelentspannung: Schultern, Nacken und Kiefer locker lassen.

Paradontose

Spülen Sie dreimal täglich den Mund mit einer Lösung aus Spitzwegerich-Urtinktur. Verwenden Sie für die Mundspülung einen Teelöffel der Urtinktur auf ein halbes Glas Wasser. Spülen Sie den Mund gründlich und spucken Sie die Lösung danach aus

Pfeiffersches Drüsenfieber Mononukleose

  • Sorgen Sie für ausreichende Bettruhe und schonen Sie Ihren Körper.
  • Nehmen Sie bevorzugt leichte, gut verdauliche Kost zu sich.
  • Bei ausgeprägten Halsschmerzen kann ein Zitronenwickel zur Linderung der Beschwerden angewendet werden

Prellung

siehe: Quetschung

Prostatabeschwerden

Bereiten Sie täglich einen Aufguss aus kleinblütigem Weidenröschen (Epilobium parviflorum) zu und trinken Sie davon mehrmals täglich eine Tasse.

Achten Sie konsequent auf eine vollständige und regelmässige Entleerung der Harnblase, um Restharnbildung und Infektionsrisiken zu vermeiden

Pseudokrupp

Bewahren Sie Ruhe und versuchen Sie, Ihr Kind ebenfalls zu beruhigen. Lassen Sie es in aufrechter Position entweder für einige Minuten feuchter, kühler Nachtluft ausgesetzt sein oder den warmen Wasserdampf einer heißen Dusche bzw. eines Dampfinhalators einatmen, bis sich die Atmung wieder normalisiert.

Quetschung

Anwendung: Legen Sie eine Kompresse mit verdünnter Arnika-Essenz (Verdünnung 1:10 mit Wasser) auf die betroffene Stelle. Achten Sie darauf, die Kompresse während der gesamten Einwirkzeit feucht zu halten, indem Sie sie regelmäßig mit der verdünnten Lösung nachtränken.
Hinweis: Nicht auf offene Hautstellen oder Schleimhäute auftragen.

Reisekrankheit

  • Riechen Sie während der Reise an einer frischen Zitronenscheibe – der Duft kann beruhigend auf den Magen wirken.
  • Kandierter Ingwer, vor und während der Fahrt eingenommen, kann Übelkeit natürlich lindern.
  • Achten Sie bei Kindern auf eine leichte, fettarme Mahlzeit vor und während der Reise, schwer verdauliches Essen kann Beschwerden verstärken.
  • Bei Schiffsreisen empfiehlt es sich, sich in der Schiffsmitte aufzuhalten, da hier die Bewegungen am wenigsten spürbar sind.
Gehen Sie regelmäßig an die frische Luft oder sorgen Sie für eine gute Durchlüftung des Raumes.

Reizblase bei Kälte

Essen Sie täglich am Abend einen Teelöffel Sesamsamen. Die enthaltenen Ballaststoffe und wertvollen Öle können eine gesunde Verdauung unterstützen und regulierend wirken. Ergänzend wird Blasentraining empfohlen, bei dem Sie versuchen, die Abstände zwischen den Toilettengängen schrittweise zu verlängern. Zusätzlich kann regelmässiges Beckenbodentraining die Muskulatur kräftigen und dadurch die Blasenkontrolle verbessern.

Rheuma

Bei rheumatischen Beschwerden kann die Ernährung eine Rolle spielen: Vermeiden Sie Zucker, Fleisch (insbesondere Innereien) und Milchprodukte, da diese entzündungsfördernd wirken können. Quarkwickel lindern Schmerzen oder Schwellungen, wenn Kälte angenehm ist. Wenn Wärme als wohltuend empfunden wird, können Kohlwickelangewendet werden: Die leicht angedrückten Kohlblätter auf die betroffenen Gelenke legen, mit einem Tuch fixieren und 30–60 Minuten einwirken lassen.

Rippenfraktur

Führen Sie über einen längeren Zeitraum hinweg Umschläge mit verdünnter Wallwurz-Tinktur (Symphytum officinale) durch. Verdünnen Sie die Tinktur im Verhältnis 1:10 mit Wasser und tränken Sie ein Tuch damit. Legen Sie den Umschlag auf die betroffene Stelle und erneuern Sie ihn regelmäßig.

Hinweis:
Nicht auf offene Wunden oder verletzte Haut auftragen. Bei längerfristiger Anwendung oder Unsicherheit konsultieren Sie bitte eine medizinische Fachperson.

Röteln

Achten Sie auf ausreichend körperliche und seelische Ruhe. Lassen Sie Ihr Kind für eine vollständige Erholung mindestens 8 bis 10 Tage zu Hause und vermeiden Sie in dieser Zeit den Besuch von Kindergarten oder Schule, auch wenn die Symptome bereits abgeklungen sind.

Rückenschmerzen

Abendliche Entspannung bei Rückenschmerzen. Ein warmes Heublumenbad vor dem Schlafengehen kann muskuläre Verspannungen lösen und die Schlafqualität verbessern. Wenn dies nicht ausreicht, können Kartoffel- oder Dinkelwickel auf die schmerzenden Stellen gelegt werden. Beide wirken wärmend und fördern die Durchblutung; Dinkelwickel sind besonders sanft und angenehm auf der Haut.

https://youtu.be/TTWhfyrg2d8?si=sFRiwoMld7yr49LI

 (keine Haftung unsererseits für weiterführende Links)

Saures Aufstossen

siehe: Sodbrennen

Scheidenentzündung / Scheidenpilz

Eine ausgewogene Ernährung trägt dazu bei, das natürliche Gleichgewicht Ihrer Scheidenflora zu erhalten. Vermeiden Sie daher übermäßigen Zucker und stark kohlenhydratreiche Lebensmittel, da Zucker das Wachstum von Pilzen fördern kann.

Bei Bedarf können sanfte vaginale Spülungen das natürliche Gleichgewicht der Scheidenflora unterstützen. Dazu eignen sich zum Beispiel Molke (ein Teelöffel Molkosan in einem Glas Wasser) oder Bifidus-Joghurt, der lokal angewendet werden kann. Bei starkem Juckreiz kann auch Brennnesseltee äußerlich lindernd wirken.
Für die Intimhygiene gilt: Verzichten Sie auf Seife im äußeren Intimbereich, da sie das natürliche Gleichgewicht stören kann. Nutzen Sie stattdessen klares Wasser oder speziell abgestimmte pH-neutrale Produkte.

Scheidentrockenheit

Intimplegeöl (für ca. 50 ml)

  •  10 ml Jojobaöl (stabilisierend, schützend)
  • 10 ml Mandelöl (mild pflegend, reizlindernd)
  • 10 ml Nachtkerzenöl (hormonausgleichend, entzündungshemmend)
  • 10 ml Granatapfelsamenöl (regenerierend, antioxidantienreich)
  • 5 ml Sanddornfruchtfleischöl (stärkt Schleimhäute, stark entzündungshemmend)
  • 1–2 Tropfen ätherisches Muskatellersalbeiöl (nicht mehr – hormonell wirksam, entspannend)
Zubereitung
  1. Vorbereitung: Verwenden Sie eine saubere, dunkle Glasflasche (am besten 50–100 ml, mit Tropfeinsatz oder Pipette).
  2. Mischen: Geben Sie zuerst alle Basisöle (Jojoba, Mandel, Nachtkerze, Granatapfel, Sanddorn) in die Flasche.
  3. Ätherisches Öl hinzufügen: Fügen Sie 1–2 Tropfen Muskatellersalbeiöl hinzu. (Weniger ist mehr! Bei sensibler Haut bitte zuerst Verträglichkeit testen.)
  4. Verschließen & schütteln: Flasche gut verschließen und kräftig schütteln, damit sich die Öle gut verbinden.
  5. Beschriften: Flasche mit Inhalt und Herstellungsdatum beschriften.
Intimpflegecreme: Zutaten für ca. 50 g Creme:
  • 30 g Schüssler-Salbe Nr. 8 (Natrium chloratum D6) → Basiscreme zur Regulation des Feuchtigkeitshaushalts
  • 5 ml Granatapfelsamenöl → Zellerneuernd, regenerierend, hormonell ausgleichend (Phytoöstrogene)
  • 5 ml Hanfsamenöl (kaltgepresst) → Entzündungshemmend, pflegend, hautberuhigend
  • 10 Tropfen Rotkleetinktur (alkoholfrei, glycerinbasiert empfohlen) → Phytoöstrogene zur Schleimhautstärkung
  • 10 Tropfen Taubnesseltinktur (mild schleimhautpflegend, entzündungshemmend)
Zubereitung:
  1. Cremebasis vorbereiten: Geben Sie die Schüßler-Salbe Nr. 8 in eine saubere Glasschale.
  2. Öle untermischen: Fügen Sie Granatapfelsamenöl und Hanfsamenöl hinzu. Gut mit einem Spatel verrühren, bis eine gleichmäßige, glatte Konsistenz entsteht.
  3. Tinkturen hinzufügen: Geben Sie nun vorsichtig die Tropfen der Rotklee- und Taubnesseltinktur dazu. Weiter gut verrühren.
  4. Abfüllen: Füllen Sie die fertige Creme in ein sauberes, dunkles Cremetöpfchen (am besten aus Glas) und beschriften Sie dieses mit Datum und Inhalt.
Anwendung:
  • 1–2 × täglich eine erbsengroße Menge auf den äußeren Intimbereich auftragen.
  • Nur mit sauberen Händen auftragen, sanft einmassieren.
  • Nicht tief einführen – ausschließlich zur äußeren Anwendung geeignet. Hinweise zur Anwendung:
  • Haltbarkeit: Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern. Innerhalb von 6–8 Wochen aufbrauchen.
  • Verträglichkeit: Vor erster Anwendung an kleiner Hautstelle testen.
  • Tipp: Ideal nach dem Duschen oder vor dem Schlafengehen anwenden.

Schlaflosigkeit

  • Essen Sie früh und leicht: Nehmen Sie das Abendessen möglichst früh am Abend zu sich und wählen Sie eine leichte, gut verdauliche Mahlzeit, um den Organismus über Nacht nicht zu belasten.
  • Beruhigende Tees: Trinken Sie nach dem Abendessen und vor dem Zubettgehen eine Tasse Schlaf- und Nerventee(z. B. Sidroga®), um zur inneren Ruhe zu finden.
  • Wechsel-Fußdusche: Duschen Sie vor dem Schlafengehen Ihre Füße abwechselnd warm und kalt, wobei der letzte Durchgang eiskalt erfolgen sollte. Wickeln Sie die Füße danach in ein Tuch und legen Sie sich direkt ins Bett. Diese Maßnahme wirkt entspannend und regulierend auf den Kreislauf.
  • Lavendelbad: Ein warmes Lavendelbad am Abend kann helfen, zur Ruhe zu kommen und das Einschlafen zu erleichtern.
  • Bei nächtlichem Aufwachen: Wenn Sie nachts nicht mehr einschlafen können, vermeiden Sie Grübeln oder „Schäfchen zählen“. Stattdessen kann eine kalte Ganzkörperwaschung den Kreislauf beruhigen. Waschen Sie sich mit kaltem Wasser ab und legen Sie sich ohne sich abzutrocknen direkt wieder ins Bett.
Kräuterkissen: Füllen Sie ein Leinenkissen zu gleichen Teilen mit Johanniskraut, Hopfenzapfen und Lavendelblüten. Legen Sie das Kräuterkissen unter den Kopf oder auf die Brust, die ätherischen Öle fördern einen ruhigen Schlaf.

Schleimbeutelentzündung

Rühren Sie Lehmpulver (z. B. Heilerde) mit kaltem Wasser zu einem dickflüssigen Brei an.

Tragen Sie die Masse etwa ½ bis 1 cm dick auf ein Gazetuch auf und schlagen Sie die Ränder des Tuchs anschliessend ein.

Legen Sie den Wickel mit der dünneren Stoffseite direkt auf die entzündete Stelle.

Der Lehm wirkt kühlend, entzündungshemmend und kann die Heilung unterstützen.

Schnupfen

Ernährung: Verzichten Sie während der Schnupfenzeit auf stark schleimbildende Lebensmittel wie Milch, Milchprodukte, Bananen und Orangensaft, da sie die Schleimproduktion in den oberen Atemwegen fördern können.

Flüssigkeitszufuhr: Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, idealerweise in Form von Wasser oder ungesüßtem Kräutertee.

Eine aufgeschnittene Zwiebel neben dem Bett kann durch ihre ätherischen Öle die Nasenatmung erleichtern.

Inhalieren Sie mehrmals täglich (ca. 5–6 Mal) jeweils 2–3 Minuten mit physiologischer Kochsalzlösung, um die Schleimhäute zu befeuchten und festsitzendes Sekret zu lösen.

Kinder: Geben Sie mehrmals täglich (etwa 5-mal) ein paar Tropfen
physiologische Kochsalzlösung in jedes Nasenloch, um die Nasenatmung zu unterstützen.

Schulterverspannung

siehe: Nackensteife

Schürfungen

Reinigen Sie die Wunde vorsichtig mit verdünnter Ringelblumentinktur (Calendula officinalis), um die Heilung zu fördern und Entzündungen vorzubeugen.

Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft ist es wichtig, sich Ruhe zu gönnen und auf den eigenen Körper zu achten. Überanstrengung kann sich negativ auf Ihr Wohlbefinden auswirken.
Gleichzeitig tut sanfte Bewegung gut: Gehen Sie spazieren oder machen Sie leichte Übungen, die Ihnen Freude bereiten.
Nehmen Sie sich bewusst Zeit für Entspannung, Hobbys und kleine Auszeiten. So können Sie Kraft tanken und innerlich zur Ruhe kommen.
Spüren Sie außerdem immer wieder die Verbindung zu Ihrem Kind: Legen Sie die Hände auf den Bauch und geniessen Sie diesen besonderen Moment.

Schwangerschaftsstreifen

Massieren Sie Ihre Haut von Beginn der Schwangerschaft an regelmässig mit Weizenkeimöl, Aloe-Vera-Gel oder Kokosöl. So bleibt die Haut geschmeidig, das Spannungsgefühl wird reduziert und Dehnungsstreifen können vorgebeugt werden.

Schwindel

Bereiten Sie eine Zucker-Salz-Lösung zu, indem Sie 2 Esslöffel Zucker und 1 Teelöffel Salz in 5 Deziliter Wasser auflösen. Rühren Sie 1 Deziliter Orangensaft unter. Trinken Sie die Lösung ein- bis zweimal täglich, um Ihren Flüssigkeits- und Mineralstoffhaushalt auszugleichen und sich wieder fit zu fühlen.

Sehnenscheidenentzündung

Rühren Sie Lehmpulver mit Wasser zu einem dickflüssigen Brei an. Tauchen Sie ein sauberes Tuch in den Lehm, wringen Sie es leicht aus und legen Sie es auf die betroffene Stelle. Erneuern Sie den Wickel, sobald er seine kühlende Wirkung verliert.

Sinusitis

siehe: Stirnhöhlenentzündung

Sodbrennen

Bei Sodbrennen kann Kartoffelsaft lindernd wirken. Trinken Sie täglich etwa ½ Glas frischen Kartoffelsaft. Er kann helfen, die Magensäure zu neutralisieren und Beschwerden zu reduzieren.

Sonnenbrand

Reinigen Sie die betroffenen Stellen vorsichtig mit verdünntem Essig, um das Hautmilieu zu unterstützen und die Heilung zu fördern.

Achten Sie gleichzeitig darauf, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, um den Körper bei der Regeneration zu unterstützen.

Sonnenstich

  • Bringen Sie die betroffene Person sofort an einen schattigen, kühlen Ort.
  • Tupfen Sie die Haut mit kühlen, nicht eiskalten Kompressen vorsichtig ab, um die Körpertemperatur zu senken.
  • Sorgen Sie für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Lassen Sie die Person schluckweise eine Elektrolytlösung trinken, bestehend aus:

– 1 Teelöffel Salz

– 2 Esslöffel Zucker

– 4 Deziliter Wasser

– 1 Deziliter Orangensaft

Diese Mischung hilft, den Elektrolyt- und Flüssigkeitshaushalt wieder auszugleichen.

Stirnhöhlenentzündung

Kochen Sie 1 Teil Leinsamen mit 2 Teilen Wasser kurz auf, bis ein dickflüssiger Brei entsteht.

Verteilen Sie den warmen Brei etwa fingerdick auf ein sauberes Tuch und legen Sie diesen Wickel auf die Stirn oder über die Nase.

Erneuern Sie den Wickel, sobald er abgekühlt ist, um die Wärmewirkung aufrechtzuerhalten.

Tennisarm / Tennisellenbogen

Kühlen Sie den betroffenen Ellenbogen mehrmals täglich zur Schmerzlinderung und Entzündungshemmung. Entlasten Sie den Arm und vermeiden Sie schmerzauslösende Bewegungen. Unterstützend können Quarkumschläge sowie Arnika oder Beinwellsalben angewendet werden. Nach Abklingen der akuten Beschwerden empfehlen wir die Liebscher-&-Bracht-Dehnübungen.

https://youtu.be/rLnPdhUOCxM?si=pGiyWemBIAXbOYFf

 (keine Haftung unsererseits für weiterführende Links)

Übelkeit

Riechen Sie während der Reise an einer frischen Zitronenscheibe, um den Magen zu beruhigen.

Essen Sie vor und während der Reise kandierten Ingwer, da dieser die Übelkeit reduzieren kann.

Umlauf

Baden Sie den betroffenen Bereich mehrmals täglich in einem warmen Malvenaufguss. Die Wärme unterstützt die Durchblutung und hilft, dass sich der Eiter sammelt und abfliessen kann. Sobald Eiter austritt, können Sie kalte Umschläge, zum Beispiel mit Lehm, auflegen. Wechseln Sie die Umschläge regelmässig, sobald sie ihre kühlende Wirkung verlieren.

Verbrennung

Hausmittel bei leichten Verbrennungen: Kühlen Sie die betroffene Stelle sofort unter lauwarmem Wasser. Tupfen Sie sie vorsichtig trocken und decken Sie sie locker mit einer sterilen Kompresse ab. Zur Unterstützung der Wundheilung können milde Salben, Aloe-Vera-Gel oder eine selbst hergestellte Salbe aus 1 Teil Cantharis-Urtinktur und 9 Teilen Lanolin aufgetragen werden. Achten Sie auf ausreichend Flüssigkeit.

Verdauungsstörung

Übergiessen Sie 2 Esslöffel Kamillenblüten mit 1 Liter kochendem Wasser und lassen Sie den Sud 10 Minuten ziehen.

Tauchen Sie ein sauberes Tuch in den Sud, wringen Sie es möglichst gut aus und legen Sie den Wickel so heiss wie möglich auf den Bauch.

Decken Sie den Wickel anschliessend mit einem warmen Wolltuch ab, um die Wärme zu halten und die Wirkung zu verstärken.

Verstauchung

siehe: Quetschung

Verstopfung

Trinken Sie täglich einen Esslöffel Zuckerrohrmelasse in Wasser und essen Sie zwei- bis dreimal täglich frische Feigen oder Kiwis. Kiwi ist besonders wirksam bei Verstopfung, da sie reich an Ballaststoffen und natürlichen Verdauungsenzymen ist. Achten Sie auf ausreichend Flüssigkeit und eine ballaststoffreiche Ernährung, vermeiden Sie zuckerhaltige Lebensmittel.

Vitaminmangel

Nehmen Sie täglich einen Esslöffel Zuckerrohrmelasse in Wasser ein. Ergänzend sorgt eine abwechslungsreiche Ernährung mit frischem Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, Nüssen und Samen für eine gute Vitaminversorgung.

Wadenkrämpfe

Nehmen Sie über drei Wochen dreimal täglich je zwei Zuckerrohrmelassekapseln ein, um den Mineralstoffhaushalt zu unterstützen. Zusätzlich kann ein kleines Stoffsäckchen mit getrockneten Bärlappsporen (Lycopodium clavatum) in Fußnähe im Bett eine beruhigende Wirkung fördern.

Warzen

Baden Sie die betroffene Warze täglich in Meersalzwasser, um die Haut zu erweichen und die Heilung zu fördern. Anschließend können Sie vorsichtig mit einem Bimsstein abgestorbene Hautzellen entfernen. Wiederholen Sie die Anwendung regelmäßig, bis die Warze deutlich zurückgeht.

Wechseljahrbeschwerden

Die Wechseljahre sind eine Zeit voller Veränderungen – körperlich, emotional und manchmal auch verunsichernd. Sie können herausfordernd und vielschichtig sein, doch sie bieten auch die Chance, sich neu zu entdecken und zu wachsen. Für alle, die sich auf diesen Weg machen wollen, empfehle ich von Herzen das Buch „Mein Kompass durch die Wechseljahre“ von Heide Fischer. Es begleitet einfühlsam, gibt Halt und vermittelt wertvolles Wissen, damit Sie diese besondere Lebensphase mit Zuversicht, Kraft und Selbstfürsorge meistern können.

Herbig in der Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG 1. Auflage Juni. 2022 EAN: 978-3-96859-043-1

Wespenstich

siehe: Insektenstich

Windpocken

Nehmen Sie ein lauwarmes Bad mit verdünntem Essig, um die Haut zu reinigen und das Milieu zu verbessern. Verzichten Sie unbedingt auf den Konsum von Süssigkeiten, da diese den Heilungsprozess negativ beeinflussen können.

Wundbehandlung

Reinigen Sie die Wunde vorsichtig von der Mitte nach aussen mit klarem Wasser, um Schmutz und Fremdkörper zu entfernen. Tränken Sie eine sterile Gaze mit einer 1 %igen Calendulalösung (Ringelblume) und legen Sie diese als Verband auf die Wunde. Wechseln Sie den Verband alle 24 Stunden und achten Sie darauf, dass die Wunde nicht austrocknet. Falls die Wunde trocken wird, beträufeln Sie sie erneut mit Calendulalösung, um die Feuchtigkeit zu erhalten. Wichtiger Hinweis: Bei stark verschmutzten Wunden mit abgestorbenem Gewebe ist eine chirurgische Wundreinigung erforderlich. In diesem Fall sollte der Patient umgehend in ein Spital eingewiesen werden.

Würmer

Bandwürmer: Essen Sie täglich über einen Zeitraum von einem Monat jeweils einen Esslöffel Kürbiskerne zusammen mit Honig und trinken Sie dazu täglich ein Glas frisch gepressten Karottensaft. Diese Kombination unterstützt die Ausleitung der Parasiten, da Karottensaft durch seine Bitterstoffe und sein hohes Beta-Carotin-Vorkommen das Darmmilieu für Würmer ungünstig machen und gleichzeitig die Darmschleimhaut stärken kann.

Reiben Sie den Afterbereich innen und außen regelmäßig mit Vaseline oder Olivenöl ein. Dies verhindert, dass die Würmer ihre Eier ablegen können und trägt zur Linderung der Beschwerden bei.

Zahnfleischabszess

Spülen Sie dreimal täglich den Mund mit einer Lösung aus Spitzwegerich-Urtinktur. Geben Sie hierfür einen Teelöffel der Tinktur in ein halbes Glas Wasser. Zusätzlich können Sie einen sehr starken Schwarztee zubereiten und diesen vier- bis fünfmal täglich als Mundspülung verwenden, um die Schleimhäute zu beruhigen.

Zahnschmerzen

Gewürznelken besitzen schmerzstillende Eigenschaften. Kauen Sie eine ganze Nelke langsam und gezielt möglichst dicht an der schmerzenden Stelle, um die Schmerzen lokal zu lindern.

Zahnungsschmerzen

Bei Zahnungsschmerzen kann es hilfreich sein, dem Kleinkind etwas Hartes zum Beissen anzubieten. Empfehlenswert sind spezielle Beissringe, harte Brotkanten, Karottenschnitze oder Selleriestangen. Diese fördern das Durchbrechen der Zähne und lindern die Beschwerden.

Zeckenbiss

Zecke richtig entfernen – Schritt für Schritt
  1. Verwenden Sie eine Zeckenzange, eine feine Pinzette oder eine Zeckenkarte. Eine Zeckenkarte ist eine flache, stabile Karte mit einer schmalen Kerbe zum Herausheben der Zecke.
  2. Greifen Sie die Zecke so nah wie möglich an der Hautoberfläche.
  3. Fassen Sie die Zecke direkt am Kopf oder an der Mundpartie, nicht am Körper. Ziehen Sie die Zecke langsam und gleichmäßig gerade heraus. Vermeiden Sie Drehen, Quetschen oder hektische Bewegungen, damit der Kopf nicht in der Haut stecken bleibt.
  4. Desinfizieren Sie die Stichstelle gründlich.
  5. Waschen Sie sich anschließend die Hände gründlich.

Zerrung

Tränken Sie ein sauberes Tuch mit verdünnter Wallwurztinktur und legen Sie diesen Umschlag auf die betroffene Stelle. Lassen Sie den Umschlag 1 bis 2 Stunden oder bei Bedarf auch über Nacht einwirken, um die entzündungshemmende Wirkung zu unterstützen.

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